Auswärtsspiel

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Nun ist die sechste Woche, also die Hälfte meines Trainingsplans um. Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit dem Verlauf, denn es gab keine besonderen Durchhänger oder Unplanmäßigkeiten. Um ein paar neue Anreize für mich zu setzen war ich diese Woche zwei Mal “auswärts” laufen, bedeutet nicht meine Standardstrecken im und um den Bürgerpark herum.

Am Freitag bin ich seit langem wieder an der Weser langgelaufen, hatte mich jedoch total mit der Zeit verschätzt. Ich wollte 90min laufen und war nach 95min noch ca. 2km von zu Hause entfernt. Da ich am Vortag schon läuferisch unterwegs war und der Laufe puls-mäßig auch irgendwie merkwürdig war, bin ich an einem zentralen Punkt in den Bus nach Hause gestiegen, war schon etwas komisch. Smiley

Am Sonntag konnte ich endlich mal wieder in Frankfurt a.M. laufen. Es ist wieder Messezeit, genau wie vor 2 Jahren habe ich diese Zeit auch zu einem Lauf am Main genutzt und es war wieder klasse! Es ist wirklich atemberaubend. Schaut man nach rechts, sieht man eine Anhäufung von Wolkenkratzern, die durchaus auch ihren Charme haben. Wird der Kopf nach links gedreht, kann man eine schöne Kirche und Grünflächen bewundern – der Sonnenschein war dann das i-Tüpfelchen.

Verbessert!

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So, Woche 5 von 12 des Trainingsplans ist abgehandelt. In der Karwoche standen nur drei Läufe an. Zum Glück! Selbst diese habe ich terminlich nur knapp hinbekommen, indem ich Donnerstag, Freitag und Samstag gelaufen bin. Das ist allerdings überhaupt nicht mein Ding, denn Samstag hat bei mir alles verrückt gespielt. Der Puls wollte immer explodieren, so dass ich langsamer laufen musste und das fast 40 Sekunden pro Kilometer gegenüber dem Normalzustand Smiley.

Highlight für mich war allerdings der erste Lauf am Mittwoch, der 5km-Test. Im Juni 2010 bin ich über 5km 28:20min und war sehr zufrieden. Dass ich die Zeit nach ein paar Wochen Training um eine halbe Minute unterbiete und das auch noch im Training stimmt mich noch zufriedener! Laut der Umrechnungstabelle von Herbert Steffny wären nun 58 Minuten auf 10km durchaus möglich – die sub60 bleiben also anvisiert!

Diese Woche noch und dann ist die Schonfrist vorbei, dann beginnt der 6-Wöchige sub59-Trainingsplan von Steffny. Die ersten sechs Wochen hatte ich mir ja selbst zurecht gelegt, um die Kondition für die letzten sechs Wochen anzutrainieren und mich an das vier-mal-pro-Woche-Laufschuhe-schnüren zu gewöhnen. Motivation hält!

Wenig Neues

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10km Trainingsplan, Woche 4/12Das Wetter wird schlechter und schon macht das Training etwas weniger Spaß. Die Läufe selbst waren eigentlich wie immer. Nur der 50min. Tempodauerlauf kam mir viel anstrengender vor als selbiger am Sonntagmorgen. Ein weiterer Grund, wieso ich mich im Moment in einem “kleinen Tief” befinde ist die nervige Uhrenumstellung.

Ich hatte mich als ehemaliger “Morgenslaufhasser” schon daran gewöhnt mir vor der Arbeit die Schuhe zu schnüren. War man erst mal wach, angezogen und fröstelnd vor der Haustür, wurde nach ein paar Minuten alles gut – mit dem Wissen, dass der Sonnenaufgang nur noch 10 SommerzeitMinuten auf sich warten lässt.  Und jetzt? Pustekuchen! Dunkel, kalt, regnerisch – so ist das Wetter im Moment um 5:45Uhr. In den nächsten Wochen, spätestens im Mai müsste es ja auch schon um 6 Uhr wenigstens einigermaßen hell sein, so dass ich bis dahin nach Feierabend laufen werde.

Letzte Woche kam mir häufig etwas dazwischen, so dass ich meinen vierten Lauf erst am heutigen Montag absolviert habe. Zum Glück, stehen für diese Woche nur drei Läufe auf dem Plan, da es am Wochenende einen anstrengenden 5km-Trainingslauf im Wettkampftempo (< 30min.) zu absolvieren gilt. Bin mal gespannt wie viel Tempo mir danach noch fehlt, um auf die gewünschte 10km-Zeit (sub60) zu kommen.

Viel Neues

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Trainingsplan Woche 3 von 12

Ende letzter Woche kam ich auf die glorreiche Idee mal wieder eine Runde Fußball zu spielen. Der Zeitpunkt war ganz gut, da ein Kollege in einer Freizeittruppe spielt – also einfach mal mitgefahren. Knapp 90min Halle ohne Pause, außer das man sich mal 10mins. ins Tor stellen konnte. Konditionell war es OK, Spaß gemacht hat es auch, aber der Muskelkater danach war echt übertrieben, hatte ich noch 3 Tage was von.

Gelaufen bin ich natürlich auch – immer morgens. Der Lauf heute war der erste Schnellere im 6:15er Schnitt auf 8 Kilometer (ohne Ein- und Auslaufen). Mit meinem Puls bin ich super klar gekommen, hätte auch noch mehr Tempo gehen können. Nicht nur deshalb hat es heute echt Spaß gemacht, sondern auch weil ich ein paar Kilometer mit meinem Bremer Kollegen Eddy drehen konnte, der heut’ geschmeidige 60km gelaufen ist – Daumen hoch!

Ich besaß bis letzter Woche drei Paar Laufschuhe, wovon Eines schon relativ abgelatscht ist, deshalb hatte ich mich entschlossen mir den Brooks Beast zuzulegen. Die Lieferung erfolgte pünktlich, so dass ich am Dienstag meinen ersten Lauf machen konnte. Auf Grund der vom Fußball schmerzenden Oberschenkel, hatte ich nach dem Lauf überhaupt kein Gefühl, ob mir der Schuh gefallen hatte oder nicht. Diese Woche bin ich nur mit dem Beast gelaufen, um ihn ausgiebig zu testen. Er sieht weder spektakulär aus, noch fühle ich mich durch ihn schneller, aber er macht das was er soll und das reicht mir.

Grundlagen schaffen

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Trainingsplan Woche 2 von 12Mit den ersten sechs Wochen meines Trainingsplans will ich mir eine Grundausdauer aneignen, die mich die restlichen, anstrengenderen sechs Wochen bis zum Wettkampf durchhalten lässt. Am Ende soll ein 10km-Wettkampf mit einer sub60 auf der Uhr stehen!

In der vergangenen 2. Woche meines Plans standen für mich das erste Mal 4 Trainings an. Daran muss ich mich, genau wie an das Puls-Laufen, gewöhnen. Die erste Einheit am Montag hatte ich noch nach dem Feierabend absolviert. Den Rest der Woche war das nicht möglich, da mein Terminplan abends schön voll war, so dass ich die nächsten beiden Einheiten (jeweils 40min DL) morgens vor der Arbeit gelaufen bin. Morgens laufen ist eigentlich überhaupt nicht mein Ding, doch nach kleineren Anfangsmotivationsschwierigkeiten waren die Läufe ganz OK. Es ist allerdings schon etwas gewöhnungsbedürftig, wenn man schon um 22Uhr im Bett liegt und hofft, dass man am nächsten Morgen um 5:50Uhr ausgeschlafen ist. Jedoch hat das frühe Laufen nicht nur Nachteile. Vorteile für mich sind, dass ich ziemlich fit in den Tag gehe und mein Puls morgens relativ niedrig ist, so dass ich etwas schneller laufe kann als abends. Morgens ist ein Trainingspensum von 40-50mins mein Maximum, dazu mag ich Schlafen einfach zu gerne! Die 4. und letzte Einheit bin ich am Samstag in Nordenham gelaufen. Zuerst mit meiner Freundin und dann noch ein Stück allein. Schade, dass ich meinen Pulsgurt vergessen habe, so dass ich nach Gefühl laufen musste.

Insgesamt bin ich für meinen Puls etwas zu langsam (obwohl die Kilometer im Plan immer nur in ca.-Angaben vorhanden sind). Liegt wahrscheinlich daran, dass ich für mein Gewicht auch etwas zu klein bin Zwinkerndes Smiley Mal schauen, was sich da in den nächsten vier Wochen tut.