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Wie die meisten von euch wissen, habe ich mir vor knapp 2 Wochen einen Garmin FR405CX gegönnt. Diese sollte meinen FR305 ablösen. Hier kommt nun der ultimative Vergleichstest ;-)

Garmin Forerunner 405CX im schicken Design

Optik

Fakt ist, der Garmin FR405CX ist die viel schönere Uhr. Ich würde ihn jetzt nicht als Uhrenersatz beschreiben, aber man kann ihn ruhig mal tragen, wenn man in sportlicher Kleidung unterwegs ist. Der FR305 ist ein reiner Laufcomputer, den man einfach nur zum Laufen tragen kann, alles andere sieht lächerlich aus ;-) Hier punktet der 405CX ganz klar!

Tragekomfort

Auch hier ist der 405CX im Vorteil. Das Armband ist viel angenehmer zu tragen. Dieses Gefühl wird von der Rundung des Hauptkörpers bestätigt. Ich will jetzt nicht sagen dass der FR305 unbequem zu tragen ist, denn das stimmt nicht. Doch dagegen ist der 405CX einfach Luxus!

Funktionen

Die Funktionen unterscheiden sich nicht so wesentlich. Der 405er-Serie fehlt die Routenanzeige, die durch einen Kompass ersetzt wurde. Für mich spielt das allerdings keine Rolle, da ich diese Funktion überhaupt nicht nutze. Was beim 405CX besser ist, ist die Funktion des “virtuellen Laufpartners”. Diese Funktion ist bei dem FR305 nur möglich, wenn man das Ausdauertraining auswählt. Beim 405CX kann man nicht nur sehen wie viele Meter man vorne bzw. hinten liegt, sondern man kann auch sehen wie viele Sekunden das bei aktueller Pace sind. Letzteres unterstützt der 305er nicht. Auch die Beleuchtung des 405CX ist etwas besser. Die Verbindung mit dem Computer funktioniert bei beiden Geräten gut, aber auch hier ist der 405CX mit kabelloser Kommunikation komfortabler. Hier also auch ein leichter Vorteil bei meinem neuen Gefährten.

Garmin Forerunner 305 mit bester Genauigkeit

Bedienung

Hier treffen zwei Überzeugungen aufeinander. Touch-Ring vs. Tasten. Der Touch-Ring ist in der Nutzung erst mal relativ ungewöhnlich und es dauert 1-2 Läufe bevor man ihn vernünftig bedienen kann. Doch, wenn man wirklich mal schnell Werte überprüfen will, ist man mit den Tasten einfach schneller, da je nach eingestellter Touch-Ring-Intensität, dieser manchmal sehr träge reagiert. Die Tasten des FR305 sind hier ganz klarer Testsieger!

Genauigkeit

Für mich ist die Genauigkeit bei einem Laufcomputer ausschlaggebend, mit ihr fällt oder steht der Laufcomputer. Klar, GPS ist nicht das non-plus-ultra, aber wenn ich ein neueres Modell einer Serie bestelle, will ich, dass es mind. so genau misst wie der Vorgänger! Im Bezug auf die Höhe versagen beide Uhren auf Grund der nicht barometrischen Messung (war aber vorher bekannt). Die Kalorien zählt der 405CX um Längen besser, doch das kann die Software mit einem Klick genau so gut. Auf freier Strecke, ohne Häuser oder Bäume in der näheren Umgebung, liefern beide Computer annähernd das gleiche Ergebnis. Doch sind Hochhäuser in der Nähe oder läuft man z.B. in einer Allee oder einem Wald, versagt in meinen Augen der 405CX. Wir sind zu zweit, 3 Kilometer im Wald gelaufen, die Abweichung waren 350Meter (> 10%), bei gleichem Satellitenempfang. Bei meinem nächsten Test bin ich alleine gelaufen. Am linken Arm der FR305, am Rechten der FR405CX – Abweichung 200Meter (> 6%)! Das ist einfach zuviel. Und heute ist das Fass einfach übergelaufen. Bei meinem Intervalltraining bin ich 1000m durch unseren Rhododendronpark gelaufen. Blick auf die Uhr – Pace 6:10 – ok, etwas schnell muss ich noch – gebe Gas – nächster Blick auf die Uhr – 6:11 – Was? Das kann nicht stimmen, renne wie ein wahnsinniger ca. 300Meter – wieder ein Blick auf die Uhr – 6:23 – ich bin kurz davor das Teil zunehmen und einen neuen Rekord im Weitwurf aufzustellen. Als ich dann den 1000m-Intervall mit einer Pace von 6:16 beendet habe und am traben war, zeigt mir die Uhr nach einer Minute eine Pace von 5:20 fürs Traben an. Das ist für mich einfach inakzeptabel und leider auch kein Einzelfall gewesen. Hier ist der FR305 mit Abstand besser!

Preis/Leistung

Die beiden getesteten Laufcomputer dürften allenfalls gleichteuer sein. Doch der Garmin Forerunner 405CX ist mit 294EUR über 120EUR teurer als der Forerunner 305 und das ist einfach ein schlechter Witz!

Fazit

Der 405CX geht morgen per Post zurück, dafür wurde gleich der FR305 geordert. Nun haben mein Schatz und ich denselben Laufcomputer. Garmin kann froh sein, dass Polar es nicht auf die Reihe bekommt ihre hochwertigen Produkte für den Mac zu supporten, ansonsten hätte ich die Lager gewechselt!

Der Sportkopfhörertest

9 Kommentare

Wer kennt es nicht? Die Ohrstöpsel fallen beim Laufen raus, das Kabel vertüdelt sich und reißt an den Kopfhörern. Man setzt zum Sprint an und merkt wie sich die Kopfhörer langsam selbstständig machen – doch damit ist jetzt hoffentlich Schluss!

Ich habe mich mal in diversen Foren “umgehört” um mir die 3 besten Sportkopfhörer rauszusuchen. Folgende Kopfhörer möchte ich euch heute vorstellen:

Koss "PORTA PRO"


Koss “PORTA PRO”

Den Anfang macht der Koss “PORTA PRO”. Er wird als Klangwunder unter den Kopfhörern bezeichnet – und das ist er auch! Habe noch nie einen besseren Sound mit Kopfhörern aus diesem Preissegment gehabt. Die Optik des PORTA PRO lässt die alten Bügelkopfhörer-Fan-Herzen wieder höher schlagen – Retro ist ja gerade wieder in Mode. Mir gefällt das Design nicht wirklich. Der Tragekomfort ist ganz OK. Als Sportkopfhörer ist er für mich nicht sonderlich geeignet, da mich die Polster auf den Ohren nerven und diese nach dem Training auch durchnässt sind. Der PORTA PRO glänzt auch mit seinem Zubehör, das aus einem Klinkenstecker und einer schönen Kopfhörertasche besteht. Die Kopfhörer sind für jede Kopfform geeignet, da sich die Bügel und auch die Hörmuscheln selbst einstellen lassen.

Tragekomfort    Klang      Sporttauglichkeit   
Design System Preis
Bügel 27,93€*

**aktueller Preis auf amazon.de

PMX 80 Sport II

PMX 80 Sport II

Sennheiser “PMX 80 Sport II”

Der nächste Kopfhörer im Test ist der Sennheiser “PMX 80 Sport II”, der für mich das beste Design, der 3 getesteten Kopfhörer hat. Dieser “halb” In-Ear-Kopfhörer mit Nackenbügel sieht sehr sportlich aus. Der Tragekomfort ist auch wirklich gut und der Kopfhörer sitzt wirklich klasse. Der Sound ist etwas besser als mit den iPhone/iPod Kopfhörern von Apple, aber nichts außergewöhnliches. Für Läufer ist dieser Kopfhörer wirklich super geeignet, da man auch noch ziemlich gut die Umgebungsgeräusche aufnimmt, da der Kopfhörer den Gehöreingang nicht völlig bedeckt. Ein weiterer Pluspunkt ist die Kabelführung, da diese nur an einer Seite ist, macht ein seitliches Tragen des Abspielgerätes überhaupt keine Probleme. Allerdings habe ich nach 30 Minuten gemerkt, dass ich ein leichtes drücken im Ohr verspürt habe – nicht wirklich unangenehm. Meine Foren-Recherche hat ergeben, dass dieser Kopfhörer entweder passt oder nicht. Es ist also wirklich von der Ohrengröße abhängig. Außerdem ist die Läufer für Brillenträger nicht geeignet, da die Bügel dann stören.

Tragekomfort    Klang       Sporttauglichkeit    
Design System Preis
In-Ear 38,98€*

**aktueller Preis auf amazon.de

MX 85 Sport II

Sennheiser “MX 85 Sport II”

Last but not least – der Sennheiser “MX 85 Sport II”. Dieser Kopfhörer überzeugt durch sein Tragekomfort beim Laufen – man spürt ihn einfach nicht! Der Sound ist ähnlich wie bei dem anderen Sennheiser-Modell. Der Halt ist, durch die kleinen Twist-to-fit Ringe (die Orangen Nupsis), wirklich Klasse. Auch dieses Modell kann durch sein Zubehör überzeugen. Das Design ist mittelmäßig – sieht aus wie ein normaler In-Ear-Kopfhörer und wirkt sehr unauffällig. Da es die Twist-to-fit Ringe in 3 verschiedenen Größen gibt, sollte der Kopfhörer auch auf fast jedes Paar Ohren passen ;-)

Tragekomfort    Klang      Sporttauglichkeit   
Design System Preis
In-Ear 29,97€*

**aktueller Preis auf amazon.de
Zusammenfassend kann man sicher sagen, dass hier für jeden ein Kopfhörer dabei ist. Wir haben uns für den Sennheiser “MX 85 Sport II” entschieden, da dieser unsere Hauptkriterien Tragekomfort und Sporttauglichkeit sehr gut erfüllt.

IMG_0039 Da ja alle von ihrem Winterlauf schwärmen wollte ich mal schauen, ob es mir auch so gut gefällt. Gestern fiel der Lauf aus – ich bin doch nicht verrückt und Laufe bei -10°C und Schnee hat mir schon letztes Jahr nicht gefallen.

Für heute war der Lauf fest geplant. Nach dem wir echt lange geschlafen und hier dann noch so’n bisschen rumgeturnt haben, habe ich gegen 11 Uhr auf das Thermometer geschaut. Super! -9°C – da hat sich die Laufverschiebung von gestern ja echt gelohnt…

Bin dann trotzdem los gelaufen und habe mir während des 1. Kilometers vorgenommen mich zu entscheiden, wie sehr ich meinen Fuß belasten kann und wie oft ich dieses Jahr noch laufen möchte. Meine Strecke von knapp 7 Kilometern hatte ich schnell im Auge, doch in welchem Tempo? Einfach die Tempi mal wechseln, mal schneller Dauerlauf in Abwechslung mit langsamen Trab. Könnte allerdings zu belastend sein… Habe dann einfach ein paar kleine Pausen gemacht, um die Kamera meines neuen iPhones auszuprobieren.

Hier ein paar Bilder aus dem verschneiten Bremen:

Ein paar andere Erkenntnisse habe ich für mich auch gewonnen. Ich bin für Minusgrade kleidungsmäßig echt gut ausgestattet, nur eine Kopfbedeckung fehlt mir. Die Wollmütze, die ich heute auf hatte geht echt überhaupt nicht. Man merkt richtig, wie sich die Wärme sammelt und der Puls langsam hochfährt. Sie nach ein paar Kilometern wieder abzunehmen ist aber auch nicht ratsam, da man auf dem Kopf dann sehr verschwitzt ist und die Erkältungsgefahr exponentiell steigt.

Darum freue ich mich auch schon auf mein Stirnband von decathlon:

stirnband

Sieht mit Sicherheit genau so beknackt aus wie die Mütze, aber zum Laufen ist es sicher besser geeignet. Um im Dunkeln zu laufen, habe ich mir noch eine Stirnlampe bestellt, die auch vor Weihnachten kommen soll.

Der Lauf heute war wirklich klasse und das Wetter hat mir fast nichts ausgemacht!

Und nach knapp 3 Stunden kann ich sagen, dass mein Fuß die knapp 7 Kilometer mit einer Pace von 7:24 sehr gut durchgehalten hat – auch die Tempiwechsel:

Tempo Zeit

Ich möchte dieses Jahr noch 2-3 Mal laufen und im nächsten Jahr meinen Trainingsplan fortsetzen, um im Frühling fit zu sein. Bis Ende Januar heißt es einfach nur Gewicht halten, mal gucken ob das klappt!

trainingsdaten

abwehrspray.com

5 Kommentare

49_0 Wie auch Hannes habe ich ebenfalls eine Dose Pfefferspray erhalten. Bis jetzt hatte ich mir über sowas überhaupt noch keine Gedanken gemacht, irgendwie leichtsinnig, wenn man hört, was so alles passiert. Trotzdem denke ich, dass ich keiner besonderen Gefahr ausgesetzt bin. Meine doch stämmige Bauform :-) lädt nicht gerade zum überfallen ein. Wertsachen, außer vllt. iPod und Forerunner trage ich während des Laufes auch nicht bei mir. Auch mit Hunden hatte ich bis auf wenige Ausnahmen (bellen – das mich erschreckt hat) noch keine Probleme, ich belle einfach immer zurück :-)

Bei Frauen sieht das schon ganz anders aus, gerade zu dieser Jahreszeit, wo es früh dunkel wird. Denke, wenn Sandra und meine Schwester wieder spät zusammen laufen gehen, können sie das doch ziemlich kompakte Abwehrspray bei sich tragen.

Getestet habe ich es aus Versehen auch schon *räusper*. Ein kleiner Sprüher hält in einem geschlossenen Raum ganz schön lange an und auch wenn man nicht direkt eingeatmet hat merkt man schon das etwas in der Luft liegt und der Hals anfängt zu kratzen ;-)

Hinweis: Das Spray gilt zur Tierabwehr. Gegen Menschen wirkt es auch, darf es aber nicht eingesetzt werden, da in Deutschland nicht zugelassen.

Der normale Dauerlauf heute war eher ein Testlauf für neue Ausrüstungsgegenstände. Habe unser Reflektoren-Set und Laufgewichte getestet. Alles angenehm zu tragen, doch die beiden 500gr Laufgewichte, die ich mir um die Handgelenke geschwungen habe, habe ich wirklich unterschätzt. Nach ein paar Kilometern merkt man die Viecher nämlich richtig :-)

Vorgaben: 10km – Dauer: 01:19:20 (07:56min/km) – Puls 142-150b/min
Tatsächlich: 10km – Dauer: 01:18:48 (07:53min/km) – Puls 157 b/min

Der Lauf war soweit in Ordnung, aber wieder konnte ich die Pulsvorgabe nicht halten. Keine Ahnung, ob das am Wetter liegt und die dadurch resultierenden wärmeren Laufklamotten oder an den aktualisierten Vicsystem-Daten, die ich eingeben habe. Werde es weiter beobachten – und ihr hoffentlich auch ;-)

 13.10.09

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