Archive for 'Fotos'

Normaler Dauerlauf – Extrem locker!

Eigentlich wäre ja der lange Lauf dran, da ich jedoch die nächsten 5 Wochen Semesterferien habe, erhöhe ich meine Trainingseinheiten von 3 auf 4 pro Woche, daher muss ich ein bisschen umplanen. Heute bin ich mit meinem Schatz etwas über 9,5 Kilometer gelaufen. Dafür das Sandra seit über 2 Wochen nicht mehr gelaufen ist, ist dass echt eine gute Leistung.

So leicht wie heute fällt mir das Laufen wirklich selten. Ich bin ja sonst nicht der gefühlsduselige Mensch, der sich über jede Kacke freut und alles schön findet, aber die Sonne hat heute echt ihren Teil zu unserem Lauf beigetragen.

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Wenn ich das Bild so betrachte fällt mir ein alter, aber immer wieder passender Spruch ein: “Über Bremen lacht die Sonne, über Hamburg lacht die ganze Welt”. :-)

22.01.10

Geocache und Party-Wok

GC1K1ZM Gestern waren wir mal wieder zum Cachen unterwegs und es hat wieder riesigen Spaß gemacht. Wir haben einen magnetischen Cache unter einer Parkbank in der Nähe der Horner Kirche in Bremen gefunden.

 

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Der zweite Cache hatte ein ganz besonderes Versteck. Man muss nur genau hinschauen. Relativ weit oben im Baum ist eine Öffnung. Aus der Öffnung führt ein Seil nach schräg rechts-unten. Dort ein paar mal leicht dran gezogen, ist einem der Cache inklusive Logbuch und Schreibutensilien entgegengeflogen. Den Cache nach erfolgreichem loggen wieder dort hoch zu kriegen hat doch etwas Zielsicherheit gefordert :-)

Nach dem wir an der frischen Luft waren wollten wir unbedingt unseren neuen Party-Wok von Tefal testen. Dazu gab es viel geschnibbeltes Gemüse, etwas Fleisch, zwei kleine Brötchen und Curry-Ketchup bzw. Brunch. Zur Veredelung durfte leckerer Raclette-Käse nicht fehlen :-)

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Das Essen war sehr lecker und man hat sich wirklich richtig Zeit genommen. Über eine Stunde haben wir unsere kleinen Pfannen geschwungen, das Gerät ist ohne Einschränkungen zu empfehlen und gefällt mir besser als ein Rablette-Grill.

Meinen heutigen Lauf poste ich morgen :-)

Aktive Regeneration – Weihnachten überstanden

Weihnachten war dieses Jahr ganz schön. Letztes Jahr lag ich mit grippalem Infekt flach und dieses Jahr waren wir 3 Tage in action. Heiligabend bei meiner Familie, am 1. Weihnachtstag mit Freunden in der Stadthalle Bremerhaven

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und am 2. Weihnachtstag war Sandras Familie zu Besuch.

Habe in den letzten Wochen knapp 3kg zugenommen. Jetzt ist Weihnachten zum Glück vorbei und der Kampf gegen die Kilos wird ziemlich motiviert in Angriff genommen. :-)

Bei milden 5°C und doch leichtem Sonnenschein bin ich heute raus um eine kleine Runde von 5 Kilometern zu drehen. Bin mit einer 8er Pace und habe 2 kleine Steigerungsläufe eingebaut. Spätestens Mittwoch folgt dann der letzte Lauf in diesem Jahr und dann wird wieder nach Trainingsplan gelaufen!

trainingsdaten

Wettkampf – 10km der DB beim swb-Marathon

marathon_2009Es war soweit – mein erster Wettkampf stand an. Start war um 9:40Uhr.  Mein Schatz und ich sind um kurz nach Sieben aufgestanden, damit ich noch ein bisschen fit werde. Meine Schwester war um 8:30Uhr bei uns, damit wir zusammen losfahren konnten. Die Parkplatzsuche gestaltete sich als unkompliziert – anders als vorher erwartet – so dass wir schon um 9:10Uhr Vorort waren. Kurz eingelaufen, den Start der Marathonis bejubelt und dann ging es auch bei uns los.

DehnenMarathonstart Kalt

Wir platzierten uns ganz ans Ende des Feldes, damit ich keine Überraschungen wie bei meinem Vorbereitungslauf erlebe. Wir hatten uns vorgenommen die ersten sechs Kilometer im 6:20er Schnitt zu laufen, um dann irgendwann hoffentlich schneller zu werden.

StartStart   Start

Nach dem Startschuss war leichtes Gedränge, doch bis auf ein paar kurze Ausnahmen konnten wir unser Starttempo ganz gut einhalten. Als erstes ging es am HBF vorbei, sich von ein paar Betrunkenen auslachen lassen, um weiter Richtung City zu laufen. Für mich war es schon toll, durch Straßen zu laufen, die sonst pappenvoll sind. Die schönsten Meter liefen wir an der Schlachte entlang parallel zur Weser, um dann über unserem Wall den Rückweg anzutreten – wir überholten Einen nach dem Anderen!Karte

Als ich zwischen dem siebten und achten Kilometer auf die Uhr sah, traute ich meinen Augen kaum, wir liefen ohne Probleme einen 6er Schnitt. Nach Kilometer 8 habe ich die ersten Beanspruchungen meiner Beine gemerkt und es wurde immer schwerer das Tempo zu halten, doch plötzlich ging es ein kleines Stück bergab und das Problem hatte sich in Luft aufgelöst und wir wurden immer schneller. Nach 9,5km der letzte kleine Anstieg, der ging ordentlich in die Beine, meine Schwester schien es nicht zu stören und schwups lief sie ca. 100m vor mir.

Zieleinlauf

Auf der Zielgeraden konnte ich irgendwie als Einziger noch zu einem Sprint ansetzen und bin mit meiner Schwester gleichzeit ins Ziel gelaufen. Das war mein bis jetzt entspanntester und  zu gleich schnellster 10km Lauf. YIPPIEH!

Vorgaben:
Einlaufen 5:00mins (ca. 500m)
10km – 05:55min/km
Auslaufen 5:00mins (ca. 500m)
Gesamtdauer (10km): 00:59:10 – Puls 186-205b/minsTatsächlich:
Einlaufen 7:00mins
10km – 06:07min/km
Auslaufen 2:00mins
Gesamtdauer (2km): 01:02:15 – Puls 179b/mins (max. 200)

Die Vorgaben konnte ich wie zu erwarten war nicht einhalten, aber nach letzter Woche habe ich mir maximal eine Zeit von 01:04:00h zugetraut.

TempoDistanz

Rundenzeiten

 

 

 

 

Willi WildeDieser Herr ist einer der letzten Finisher mit 1:36:xx. Vor solchen Leuten hat man irgendwie wirklich Respekt, der junge Mann ist  nämlich schon 86 Jahre alt!

 

 

Habe mir dann erst Mal ein Erdinger Alkoholfrei zwecks Energiezufuhr besorgt und eine leckere Bratwurst vertilgt. Im Anschluss waren wir Frühstücken und wieder zurück auf das Laufgelände, um noch ein paar Laufklamotten zu shoppen. Einfach alles toll heute!LastScan

Ergebnis: Bin von ca. 1500 Startern (1297 sind angekommen) 1009. nach Bruttozeit und was viel wichtiger ist 975. nach Nettozeit geworden. Meine Nettozeit war 01:02:15h (Brutto: 01:04:02h).  Die genauen Ergebnisse editiere ich  später noch rein, genau so wie das offizielle – mit Sicherheit gruselige  – Zieleinlauffoto.

Für jeden Finisher gab es dann auch eine schöne Medaille :-)

04.10.09

Quelle: www.firstfotofactory.com

Urlaub: Cap de Salou, Spanien (Costa Daurada)

Meine Süße und ich waren Ende Juni für eine Woche in Spanien. Es gab viele Hochs und Tiefs. Ich probiere es mal zu kategorisieren und zu bewerten.

Wohnen:
Unsere kleine Ferienwohnung war schön und vor allen Dingen in der Nähe des Mittelmeers (5 Gehminuten) mit toller Aussicht.

Die Wohnung war nicht luxuriös, verfügte aber über eigentlich alles was man braucht (z.B. Dusche, Herd, Kühlschrank, Backofen, Fernseher usw.).


Essen:
In Spanien nennt sich alles Restaurant oder Supermercado (Supermarkt). Wer bei Supermercado an z.B. Penny, ALDI oder LIDL denkt ist allerdings schief gewickelt. Supermercado ist gleichzusetzen mit einem Tante Emma Laden (die Preise sind auch vergleichbar). Wir haben zum Glück einen LIDL gefunden, indem wir alle Grundnahrungsmittel für eine Woche finden konnten. Viel, viel Wasser ist extrem wichtig. Zu dem Wort “Restaurant”: Am Anreisetag waren wir mit dem Auto unterwegs, um uns den Urlaubsort mal anzusehen und hatten doch auch etwas Hunger. Wir beschlossen das nächste Restaurant ist Unser. Ein relativ ansprechendes Schild ließ nicht lang auf sich warten. Als Sandra nach einer Menükarte fragte, zeigte ihr der Chef fünf Tiefkühlpizzen und fragte welche wir haben wollen – 5 Euro das Stück. Wir sind aufgestanden und gegangen. An einem anderen Tag haben wir ein spanisches Restaurant gesucht, um uns mal die Kultur des Landes zu verinnerlichen :-) – vergeblich, wir haben keins gefunden. Was wir gefunden haben waren englische Restaurants. Dort haben wir dann Steak und Pommes mit Salatbeilage gegessen – war in Ordnung auch vom Preis. Wir waren 2 mal bei Mc Donalds und haben 3 Tage selbst gekocht.

Leute:
Die Leute insgesamt waren eigentlich sehr nett, solange es Touristen oder Einheimische waren. Verkäufer, Bahnbeamte sowie Busfahrer (zu diesen OBJEKTEN später mehr) sind dort allerdings das Allerletzte – sehr unfreundlich und genervt.
Ein weiteres Problem: Wir waren an einem Urlaubsort welcher aus 80% Hotels bestand. Die Spanier sprachen zu 1% Deutsch und zu 10% Englisch, der Rest konnte nur Spanisch (selbst in Barcelona fiel die Quote nicht viel höher aus!!). Selbst Jugendliche um die 18 Jahre konnten meistens kein Englisch, so dass wir uns die meisten Fragen irgendwie selbst beantworten mussten, da mein Schulspanisch schlecht ist und schon eine Weile zurück liegt.

Land:
Die Landschaft Spaniens (kann hier nur von Katalonien reden) ist wirklich ein Traum. Wunderschöne Strände, tolles Gebirge, alte Architektur usw. Man konnte sich kaum satt sehen.




Verkehr:

Ein Wort – SCHRECKLICH
Die Autofahrer fahren wie sie wollen. Ob bei Rot, Spurenwechsel beim abbiegen oder mit 70km/h über Zebrastreifen. Dazu nicht genug, wird der Verkehr hauptsächlich über Kreisverkehr geregelt. Wir sind mit Sicherheit in der Woche durch mehr als 100 Kreisel gefahren, die in Barcelona teilweise 3-spurig waren. In Barcelona irgendwo am Straßenrand zu parken ist nicht möglich. Man darf am Straßenrand max. 2 Std. stehen und das nicht kostenlos. Parkhäuser gibt es auch en masse, die dann auch so teuer wie in der Bremer Innenstadt sind. Das absolute Negativhighlight war die Rückfahrt. Wir haben uns einen Tag vor Abreise erkundigt wann der Bus nach Barcelona fährt. Erkundigt heißt, ich habe einen Busfahrer (auf Spanisch) gefragt und auf den Fahrplan an der Haltestelle geschaut. Unser Bus sollte um 20:20 Uhr losfahren. Wir waren um 19:50 an der Haltestelle, denn wir durften diesen Bus nicht verpassen. Um 20:25 Uhr fragte ich das erste Mal einen Busfahrer dessen Bus in eine andere Richtung fuhr, wo denn unser Bus bleibt. Er erklärte mir in Fingersprache das dieser noch mind. 15 Mins braucht. Daraufhin habe ich 2 Std!!! jeden Busfahrer (ca. 20 Busse) gefragt wo unser Bus bleibt. Die Hälfte hat mir eine Zeitauskunft zwischen 5 und 30 Minuten gegeben. 3 Stück haben gesagt, dass der Bus gar nicht mehr kommt und der Rest wußte es nicht oder hat meine Frage nicht verstanden.
Wir sind dann zum Glück einfach in einen Bus nach Tarragona eingestiegen und von dort aus mit dem letzten Zug nach Barcelona gefahren. Dies haben wir nur mit einer freundlichen spanischen Hotelrezeptionistin und einer teuren Taxifahrt geschafft. Lobend muss man den Zugverkehr erwähnen. Züge sind klimatisiert und von unseren 4 Zugfahrten ist jeder Zug pünktlich abgefahren und angekommen (und das obwohl die Züge relativ voll waren). Dort kann sich die Deutsche Bahn ein Beispiel nehmen!

Zu Ryanair – von Bremen aus kann man Barcelona nur über den Flughafen Barcelona (Girona) anfliegen. Wenn man sich dann nicht erkundigt, ob dass der ganz normale Barelona-Flughafen ist, stellt man nach der Buchung fest, dass dieser über 100km von Barcelona entfernt ist und auch Girona nichts, aber auch gar nichts mit Barcelona zu tun hat. Wäre so als würde man sagen man landet in Hamburg(Bremen).


Hygiene:

Wir haben ca. 6 öffentliche Toiletten (McDonalds, Flughafen, Restaurant usw.) besucht, alle waren ekeliger als die deutschen Discoklos um 4 Uhr morgens. Was mich gestört hat ist, dass das Leitungswasser in Spanien überall gechlort wird. So dass gewaschene Kleidung auch nicht so super riecht. Aber da können die Spanier ja nichts für. Die spanischen “Restaurants” waren sonst sauber und die Strände und Straßen auch.

Auch wenn hier viele negative Punkte aufgezählt werden, war der Urlaub sehr schön. Ich denke, wir werden dort wieder Urlaub machen, da man nach dem ersten Besuch schon eine Menge weiß und man sich gut vorbereiten kann.

(Ich beziehe mich hier ausschließlich auf unseren Urlaub und nicht auf Spanien im Allgemeinen)

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